Pflanze
Allgemeines
Der Grüne Veltliner stammt ursprünglich aus Niederösterreich und wird auch als Weißgipfler bezeichnet.
Abstammung
natürliche Kreuzung von Traminer und
St. Georgen
Anbaufläche in Österreich
13.518 ha
Reifezeit
mittelspät bis spät
Aussehen
Blatt -
mittelgroß, fünflappig, tief gebuchtet
Traube
-
groß, kegelförmig, geschultert, dichtbeerig
Beere
-
groß, rund – länglich, grün bis hellgelb, bei hohem Reifegrad gelblich mit braunen Tupfen
Typen
Grüne Veltliner, leicht
lebendig, spritzig und anregend
Aromen: Pfeffer, Zitrone, Grapefruit, Melisse, Mango, grüner Apfel, Banane
Grüner Veltliner, mittel
fein-würzig
Aromen: weißer Pfeffer, gelber Apfel, Wiesenblumen, Kräuter, Birne, Minze
Grüner Veltliner, kräftig
komplex und füllig
Aromen: Blüten, Tabak, reifer Apfel, Quitte, Haselnuss, Vanille, Röstaromen, Honig
Im Weinbau
Ansprüche
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Löss- und Verwitterungsböden
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frühe bis mittelfrühe Lage
Vorteile
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liefert hervorragende Weine bei guten Standortgegebenheiten
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mittlere Winterfrostwiderstandsfähigkeit
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sehr fruchtbare Sorte
Nachteile
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sehr empfindlich in der Blütezeit
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trockenheitsempfindlich
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peronosporaanfällig
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cloroseanfällig
Speisebegleitung
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Räucherfisch, Austern, Muscheln und Sushi, gebratener oder pochierter Fisch bis Hummer
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Fleischgerichte vom Wiener Schnitzel bis Geflügel, Tafelspitz und Innereien
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Käse, Salate und vegetarische Speisen, sogar Spargel, Artischocken und Pilzgerichte
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Scharfe und würzige Gerichte asiatischer und anderer Ethno-Küchen